Mayas Sicht Ich erwachte unter freiliegenden Stahlträgern, dem Summen von Maschinen und dem stechenden Geruch von Alkohol in der Luft. Für den Bruchteil einer Sekunde wusste ich nicht, wo ich war. Dann brach alles wieder in mir hoch: Adams Stimme, der USB-Stick, der über die Klippe schwebte, der Hubschrauber, der uns in den Himmel hob. Und Lukas. Ich setzte mich zu schnell auf. Schmerz schoss durch meine Rippen. „Elira?“, krächzte ich. „Lukas?“ „Bist du in Sicherheit“, ertönte eine ruhige Stimme. Ich drehte mich um. Silver stand mit verschränkten Armen im Türrahmen, das Gesicht zerschrammt, aber unversehrt. „Wir sind in einem stillgelegten NATO-Bunker. Fallow hat ihn vor Jahren als Rückzugsort gesichert. Du bist seit fast 30 Stunden bewusstlos.“ „Lukas?“, fragte ich erneut und sc

