Das Summen von Flüstern weckt mich. Ich öffne vorsichtig die Augen, unsicher, ob ich mich aufsetzen soll. Ich liege auf einem weichen Bett, aber die Decke sieht anders aus als alles, was ich je zuvor gesehen habe. Ich stütze mich auf die Ellbogen und blicke mich um. Schwere, rot gemusterte Vorhänge hängen vor den Fenstern und blockieren jedes Licht. Ein sanfter Luftzug streift über meine Haut. Die Decke ist so hoch, dass man ohne Leiter unmöglich an sie herankommt. Was für ein Mist, wenn man die Glühbirnen an der Hängelampe wechseln müsste. Ein unsinniger Gedanke, aber ich brauche etwas, worauf ich mich konzentrieren kann, anstatt mich in der wachsenden Sorge zu verlieren, dass ich keine Ahnung habe, wo ich bin. Ich schaue auf meinen Körper hinunter. Ich bin in eine graue Bettdecke gehül

