5.

1089 Worte

Kapitel 5 – Keine halben Wahrheiten Ich sitze immer noch in dem verdammten Café und starre auf die Tür, durch die Amira verschwunden ist. Ihr Kaffee ist längst kalt, aber ich habe keinen Grund, aufzustehen. Ich sollte. Ich sollte längst wieder in meinem Büro sein, meine Strategie ausarbeiten, mich auf das vorbereiten, was als Nächstes kommt. Aber stattdessen höre ich immer noch ihre Worte in meinem Kopf. "Dir vertrauen? Soren, du hast mir jahrelang Dinge verschwiegen." Sie hat recht. Und das macht es noch schlimmer. Ich seufze, greife nach meinem Handy und wähle eine Nummer, die ich eigentlich nie wieder hätte anrufen sollen. „Soren Delmont, was für eine Überraschung.“ Ich schließe die Augen, als ich diese kühle, fast belustigte Stimme höre. „Ich brauche Informationen.“ „Und was bri

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