Am folgenden Donnerstag klingelte mein Handy in Dauerschleife. Genervt nahm ich den Anruf entgegen: „Ja?" „Brooklyn, mi chica blanca hör mir zu. Ich habe nicht lange Zeit. Für morgen Nachmittag ist dein Flug nach New York gebucht. Du hast einen Auftrag und wirst dich drum kümmern müssen. Ich rufe dich am Samstag noch einmal an und erzähle dir Genaueres", erzählte Pablo hektisch. Er legte auf, bevor ich Widerworte geben konnte. Das konnte ja etwas werden. Mit einer Spur von Verzweiflung schmiss ich mich auf mein Bett und sah auf die weiße Decke. Warum musste mein Leben aus so viel Action bestehen? Ich könnte gut und gerne darauf verzichten. Seufzend schwang ich mich dann wieder hoch und lief aus meinem Zimmer. Dad arbeitete gerade im Wohnzimmer. „Dad?", fragte ich vorsichtig. „Warte kur

