Kapitel 13-3

509 Worte

Wir bleiben fast eine Woche lang in der Schweizer Klinik. Während dieser Zeit unterzieht sich Esguerra zwei Operationen – einer, um sein aufgeschnittenes Gesicht zu reparieren und einer anderen, um ein künstliches Auge in seine linke Höhle zu implantieren. »Sie sagen, seine Narben werden nach eine Weile kaum noch zu sehen sein«, erzählt mir seine Frau, als ich sie auf dem Gang treffe. »Und das Augenimplantat sollte sehr natürlich aussehen. In einigen Monaten wird er fast wieder der Alte sein.« Sie hält inne und betrachtet mich mit ihren großen dunklen Augen. »Wie geht es Ihnen, Lucas? Wie geht es Ihrem Bein?« »Es geht ihm gut.« Ich habe keine Schmerzmittel nehmen wollen, weshalb es höllisch wehtut, aber das muss Nora ja nicht wissen. »Ich hatte Glück. Wir beide hatten Glück.« »Ja.« Ihr

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