In den nächsten Tagen tauschen Buschekov und ich ein Dutzend E-Mails aus. Wie ich vermutet hatte, ist er nicht sehr glücklich und geht anfangs sogar so weit zu sagen, dass er nur mit Peter Sokolov über diese Angelegenheit reden wird. »Sokolov ist derzeit verhindert«, erkläre ich Buschekov während eines Videoanrufs. Der russische Politiker hat wieder eine Übersetzerin dabei, diesmal eine Frau mittleren Alters. »Ich bin jetzt derjenige, der in allen Angelegenheiten für Esguerra spricht und er will Tzakova so schnell wie möglich in seinem Gewahrsam haben und alle Informationen bekommen, die Sie bis jetzt über sie herausfinden konnten.« »Das ist unmöglich«, widerspricht Buschekov, nachdem die Übersetzerin ihm mitgeteilt hat, was ich gesagt habe. »Das betrifft die nationale Sicherheit –« »Bu

