KAPITEL DREIUNDZWANZIG Der Stausee sah tagsüber wie ein völlig anderer Ort aus. Nachts sah er seltsam morbid aus. Bei Tageslicht sah es sowohl nach einem sehr industriellen Gebiet, als auch etwas vergessen aus. Die Morgensonne schien dumpf in das Eis zu fallen und kreierte Schimmer, die unter anderen Umständen ganz schön aussehen hätten können. Avery umrundete das Reservoir und als sie zum Fundort von Sophie Lentz kam fuhr sie nur noch sehr langsam weiter. Auf einmal war sich Avery ziemlich sicher, dass es nichts Außergewöhnliches an diesem Ort gab, außer der Tatsache, dass er dem Mörder zerbrechliches Eis geboten hat. Aus irgendeinem Grund hatte der Mörder über diesen Ort Bescheid gewusst und nahm an, dass er in weiten Stücken gefroren wäre. Und weil es noch viele weitere zugefrorene Ge

