Kapitel 3

1083 Worte
„Jason, steh auf! Du willst doch nicht schon wieder zu spät kommen oder mein Schatz? Jason.“ hörte ich Mom am frühen Morgen aus weiter Entfernung Fragen. Lächelnd drehte ich mich um, öffne meine Augen und schaute sie dann an. „Guten morgen Mom, wie geht es dir?“ fragte ich sie und setze mich langsam auf. „Sehr gut, hier.“ grinsend zeigte sie auf den Tisch neben mir, wo ein Tablett steht mit meinem Frühstück darauf. Während ich das Essen bewundere geht Mum schon wieder zur Tür. „Danke Mom, bis später.“ sagte ich noch zu ihr, ehe sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht mein Zimmer verließ. Meine Mom ist dies beste Mom auf der ganzen Welt. Ja, ich weiß, dass ich mit siebzehn langsam von alleine aufstehen sollte und ja, ich weiß, dass ich mir langsam selber Frühstück machen sollte, aber jetzt mal ehrlich, warum sollte ich das tun, wenn meine Mom das noch gerne für mich macht? Also sagt mir wieso? Plötzlich klingelte meine Handy und wie soll es anders sein, war es einer meiner Jungs. Na ja, Justin halt. Wie immer. Außer mich morgens zu nerven hat er keine Hobbys. „Justin Lord, wie kann dir der geile, heiß und gutaussehende Jason Owen denn helfen?“ fragte ich grinsend in den Hörer und stand dann geschickt auf. „Jo kommst du heute in die Schule und wenn ja, wann ist das?“ Gab er lachend von sich. „Heute komme ich sogar zur ersten Stunde.“ gab ich amüsiert von mir und machte auf Lautsprecher. Wir unterhielten uns über ein paar Sachen, während ich mich in der Zeit die Klamotten anzog, die ich gestern heraus gelegt hatte. „Wir bekommen ja heute eine neue Schülerin. Wusstest du das?“ fing er plötzlich mit dem Thema an und fragte mich dann, ob ich das wusste. „Eine neue Schülerin also?“ „Die wird doch sowieso genau so eine Schlampe wie die anderen sein und sich an uns wieder ran machen, so wie es jede andere auch schon tat. Somit interessiert es mich nicht sonderlich, ob wir eine neue bekommen oder nicht und dich interessiert es doch nur, weil du sie knallen willst. Mehr ist da nicht.“ „Justin will jede knallen, die nicht bei drei auf dem Baum ist. War ja mal wieder so klar. Mich würde es nicht wundern, wenn er schon irgendeine Geschlechtskrankheit hätte, so oft wie der eine neue im Bett hat. „Idiot!“ flüsterte ich und griff nach meinem Frenchtoast, dass auf dem Teller liegt, was mir vorhin Mum mit einem Glas Orangensaft gebracht hatte. „Das hab ich gehört. Also, bis später Boss. Komm mit deinem geilen Motorbike. Du ziehst doch deine Lederjacke an, oder?“ „Nein, ich tu nur so.“ „Ja, ja, hau rein!“ Nachdem ich aufgelegt hatte, lief ich ins Bad, stylte meine Haare, wusch mir mein Gesicht und putze mir meine Zähne. Ich warf nochmal – nachdem ich komplett fertig war – ein Blick in den Spiegel und verließ dann das Badezimmer. Im Zimmer griff ich nach meiner Tasche – wo ein Block und Stifte darin verstaut sind – und ging dann die Treppe hinunter und zu r Küche rein, wo ich mir eine Wasserflasche holte und dann in den Flur, direkt zum Aufzug. Da ich niemandem im Penthouse höre, nehme ich an, dass Mum und Dad schon im Büro unten sind und Freya bei ihrem Freund. Schnell nahm ich mir meine Schlüssel aus dem Schrank und fuhr mit dem Aufzug ganz runter in unsere Garage. Es gibt darüber die Garage für die Mitarbeiter und darunter einen direkt für uns alleine, wo nur unsere Autos und Motorräder Parken. Ist auch besser so für uns. Manche Autos und Motorräder hier sind echt Schweine Teuer. Ich kann mich echt glücklich schätzen, dass ich solche Fahrzeuge fahren kann, dank meinen Eltern. Bei Mom und Dad Kontoständen würden die nicht mal merken, wenn ich mir einen Privatjet und eine Villa auf einmal kaufe. In der Tiefgarage angekommen, steuere ich direkt auf das Motorrad zu. Helm? Den trug ich schon lange nicht mehr. *** „Also Anna, da du jetzt deine Sachen geholt hast, können wir wieder auf den Schulhof, da der Unterricht erst in 15 Minuten beginnt.“ hörte Anna ihrer Cousine Aria zu. Anna zog mit ihren Eltern vor zwei Tagen nach New York. Davor hatten Sie in Miami gelebt. Doch durch einen neuen Arbeitsplatz von Annas Eltern,, musste Sie mit umziehen. Näher zu ihrer Familie. Am Pausenhof angekommen, suchten sich die beiden Mädchen einen geeigneten Platz zu hinsetzen und schauten sich dann um. „Gibt es etwas was ich wissen sollte? Irgendwas, um hier Fuß ansetzen -“ „OH MEIN GOTT JA!“ rief Annas Cousine geschockt, was Anna veranlasst zusammen zu zucken. „Halte dich von Jason Owen und seiner ganzen g**g fern. Der wird dich zerstückeln, wenn du ihm auch nur einen Schritt zu nahe kommst. Angeblich hat er seine Mutter mal blau und grün geschlagen." flüsterte Aria zu Anna und schaute sich dabei um, als hätte sie etwas verbotenes ausgeplaudert. Was? „Hast du einen Beweis dafür?" fragte Anna ihre Cousine. Doch diese schüttelte mit dem Kopf. „Nein, aber er sieht so Kriminell aus.“ „Und nur, weil er Kriminell aussieht, muss er gleich ein Schläger sein? Denkst du wirklich er würde seine eigene Mutter schlagen? Du solltest nicht alles glauben, was man dir sagt, Aria.“ Aria wollte ihrer Cousine widersprechen,doch Anna ließ sie gar nicht erst zu Wort kommen. „NEIN! Weißt du was mir dazu einfällt? Gerüchte werden von Neidern erfunden, von Dummen verbreitet und von Idioten geglaubt. Woher willst du wissen, das dieser Jason wirklich Kriminell ist? Und selbst wenn, er würde ganz bestimmt nicht seine eigene Mutter schlagen, ich bitte dich. Nur weil es eine Person sagt, heißt es nicht, dass es stimmt. Wie oft müssen wir dieses Thema noch durchnehmen? Hast du mit ihnen auch nur ein Wörtchen geredet, jemals? Nein, so wie ich dich kenne höchstwahrscheinlich nicht. Du kannst doch gar nicht wissen wie er tickt. Vielleicht ist er auch ein ganz netter Mensch und du ziehst ihn und seine g**g mit den anderen Leuten aus der Schule herunter. Ihr wisst doch gar nicht, was hier damit mit einem anstellt. Ich bitte dich.“ murmelte Anna genervt. Menschen sind manchmal so grausam, denkt sich Anna und regt sich weiter über dieses Thema auf. Sie hasst diese Art von Menschen. ***
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