Jetzt ging es im Carriere über den Camp dahin. Wie groß das Besitztum des Estanziero war, zeigt sich daraus, daß wir erst nach vollen zehn Minuten die Grenze erreichten und uns nun langsam südwärts wendeten. Hier gab es keine Umfriedungen. Wir hatten freies Land, da die Hecken sich nur in der Nähe der Gebäude befanden. Da gab es auch wenig Spuren von Vieh, weil die Gauchos es vermeiden, ihre Tiere bis zur Grenze zu lassen, durch deren Ueberschreiten sehr leicht Unzuträglichkeiten entstehen. Nun saß ich vornübergebeugt im Sattel und hielt das Camposgras scharf im Auge. Der Estanziero that ebenso. »Wollen sehen, wer die Spur zuerst entdeckt,« sagte er. »Vorausgesetzt, daß Sie sich nicht geirrt haben und sie sich wirklich hier befindet.« »Sie muß hier sein. Passen wir nur gut auf!« Er hatt

