Unter einem nicht hohen, aber breitästigen Baume stand eine Hütte, deren Wände aus Rasen erbaut waren. Das Dach bestand aus Schilf. Fenster gab es nicht, sondern nur eine Thüre, welche jetzt geöffnet war. Auf einem primitiven, auch aus Rasenerde gebildeten Herde brannte ein kleines Feuer, welches uns durch die offene Thüre entgegengeleuchtet hatte. Ueber dem Feuer stand ein eiserner Topf, in welchem eine dicke, übelriechende Masse brodelte. Kein Mensch war in der Hütte. »Hier wohnt der Indianer?« fragte ich. »Ja.« »So ist er daheim. Man kocht hier, folglich muß jemand zu Hause sein.« »Höchst wahrscheinlich seine Frau. Lassen Sie uns sehen, was sie da zusammenbraut!« Wir traten in den engen Raum. Der Bruder sah in den Topf und sagte: »In diesem Gefäße steckt der Tod für mehrere hunder

