Am nächsten Morgen weiteten sich Iris’ Augen beim Anblick des vertrauten Rolls-Royce, der gegenüber ihrem bescheidenen Haus parkte. In der schmutzigen, schäbigen Gasse wirkte er völlig deplatziert, und alle starrten den Luxuswagen an, als wäre er eine Himmelskutsche. „Wem gehört das? Der ist ja cool!“, rief Ivan begeistert und öffnete das Fenster, um ihn zu bestaunen. „Der ist für Iris. Kannst du dir das vorstellen?“, sagte Isaac und verdrehte die Augen. Ivan warf seiner Schwester einen besorgten Blick zu. „Ich möchte, dass du den Job kündigst, Iris. Das sieht verdächtig aus.“ Iris stöhnte, da sie keine Zeit für eine Erklärung hatte. „Ich kann nicht. Die Bezahlung ist zu gut, um abzulehnen. Entspann dich. Ich bin nur die Haushälterin eines reichen Mannes. Mehr nicht.“ Die Jungen runze

