Kapitel Fünfunddreißig Aliyas Sicht „Jayden …“ „Shhhhhhhh“, er brachte mich zum Schweigen und legte seinen Zeigefinger auf meine Lippen. „Es ist gut, Aliya. Ich liebe dich.“ Sofort liefen heiße Tränen aus meinen Augen, ganz langsam. Ich hatte mich noch nie zuvor in meinem Leben so wegen jemandem gefühlt. Und Jayden fand immer einen Weg, mir dieses Kribbeln zu geben. --- Am nächsten Morgen hielt ich Abstand zu Evan, mein Kopf voller Fluchtgedanken. Ich konnte nicht bei ihm bleiben, nicht nach dem, was ich herausgefunden hatte. Aber wohin konnte ich gehen? Wie konnte ich gehen, ohne Verdacht zu erregen? Während ich über meine Möglichkeiten nachdachte, bemerkte ich etwas Seltsames. Evan war ungewöhnlich angespannt, schaute ständig auf sein Handy und blickte nervös um sich. Es war, als

