Der Samstagabend brach an, dunkel und schwer, als hätte die Nacht selbst beschlossen, sie zu umarmen. Die Ranch lag still, nur das ferne Wiehern der Pferde und das leise Rauschen der Zypressen waren zu hören. John hatte die Tür abgeschlossen, die Vorhänge zugezogen, die Lichter gedimmt. Es gab keine Ausflüchte mehr. Keine Gerüchte, die sie heute Abend erreichten. Nur sie drei. Emma und Lily standen mitten im großen Schlafzimmer, nackt, nur das flackernde Kerzenlicht warf Schatten auf ihre Körper. Emma mit ihrer hellen Haut und den sanften Kurven, Lily mit ihrer wilden roten Mähne und den Sommersprossen, die über ihre Brüste tanzten. Beide sahen John an – erwartungsvoll, erregt, ein wenig ängstlich. John stand vor ihnen, ebenfalls nackt, sein Körper ein Monument aus Kraft und Beherrschung

