Kapitel 19: Die Geburt von Yummy 1

1049 Worte

Der Morgen kam wie ein Dieb und stahl die letzten Fetzen Schlaf, die ich mir in der Nacht mühsam abgerungen hatte. Ich hatte nicht wirklich geschlafen. Nicht richtig. Die Stunden, nachdem Thomas einfach aufgelegt hatte, waren ein einziger Nebel aus Tränen, Wut und Taubheit gewesen, ein Sturm, der sich nicht entladen wollte. Ich hatte die ganze Nacht geheult, auf dem kalten Küchenboden zusammengekauert, bis mein Körper vom harten Holz wehtat, und mich dann ins Bett geschleppt – unser Bett, sein Bett, das Bett, in dem er mir die Ewigkeit versprochen hatte, während er noch tief in mir war. Die Laken rochen nach ihm – Whiskey, Leder und dieser leise, animalische Moschus, der mir immer noch die Knie weich machte – und genau das ließ die Schluchzer nur noch heftiger kommen. Als ich mich bei So

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