KAPITEL DREIUNDZWANZIG Emily schlief kaum in dieser Nacht. Sie konnte ihre Gedanken nicht davon abhalten, jede Variante durchzugehen, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Es machte sie krank vor Sorge, über die Version nachzudenken, in der sie das Sorgerecht für Chantelle verloren. Bei dem Gedanken brach sie in kalten Schweiß aus. Auch Daniel warf sich die ganze Nacht neben ihr im Bett hin und her. Er hatte eindeutig ähnliche schlimme Träume. Emily wollte ihn unbedingt wecken, damit sie wenigstens jemanden hatte, mit dem sie die Last der Angst teilen konnte, aber es würde ihrem Fall nicht helfen, wenn sie beide am nächsten Morgen völlig übermüdet vor Gericht standen. Es wäre besser, wenn einer von ihnen ausgeruht war für den unvermeidlichen Showdown mit Sheila, dem sie am nächsten

