KAPITEL NEUNZEHN

1275 Worte

KAPITEL NEUNZEHN Avery saß über dem Steuer ihres Autos, noch immer auf dem Parkplatz des Gefängnisses, zerstört, ein Chaos, eine leere Hülse, Tränen strömten über ihr Gesicht. Schreckliche Schluchzer brachen aus ihrer Kehle. Plötzlich zuckte sie zusammen, schrie und schlug auf den Lenker. Worte. Jedes Mal, wenn sie eines seiner Worte hörte, schrie sie härter. Sittenstrolch, Alkoholiker, Mörder. „Nein, nein, nein.“ Sie schlug sich in den Kopf, um die Bilder zu vertreiben: ihr Vater im Wald, Pistole in der Hand. Sein Körper. Krampfadern. Graue Haare. Das grüne Kleid. „Raus, raus, raus, raus“, bat Avery. Fast hätte sie es vergessen gehabt. So viele Jahre waren vergangen, um die Vergangenheit zu vergessen, aus Ohio herauszukommen und ihre schreckliche Geschichte zu verwischen. Howard R

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