Kapitel 18

1328 Worte
Suna POV ,,Und was ist dann passiert?" fragt Jisoo aufgeregt. Wir haben gerade Pause und ich erzähle den anderen von letztem Abend. ,,Dann bin ich eingeschlafen" ein enttäuschtes Raunen ging durch die Runde , woraufhin jeder on mir erst mal einen Schlag auf den Arm bekam. Was dachten meine Freundinnen den bitte von mir? ,,Ist das dein Ernst,Suna?" ,,Kein Küsschen, gar nichts?" führt Lisa Jennies Satz fort und wieder schüttele ich den Kopf. ,,Ihr seit doch alle verrückt" murmele ich nur und bin diesmal die Jenige, die einen Schlag auf den Arm kassiere. Und das von Jisoo. ,,Wieso denn? Bei allem, was du uns schon von dir und Jungkook erzählt hast," fängt sie an zu reden, wobei sie seinen Namen paranoid flüstert, damit auch ja niemand etwas hört, wobei es hier sowieso nur von Schülern wimmelt, es also sowieso zu laut ist ,,da müsste doch schon längst etwas zwischen euch laufen" Zustimmend nicken meine Freundinnen ihr zu, was mich zum Seufzen bringt. Ich schaue auf meine Füße ,, Leute. Jungkook ist ein Idol nd außer dem der beste Freund meines Bruders. wie könnte da irgendwas zwischen uns laufen? Das hätte doch von Anfang an keine Chance." eine Hand legt sich aufmunternd auf meine Schulter und ich schaue auf in Lisas Augen. ,,Suna. Rede dir doch so einen Unsinn nicht ein. Ich kenne ihn natürlich nicht- zumindest persönlich-aber wir alle wissen, dass du es ihm mindetens genau so angetan hast , wie er dir und dabei kannst du sicher sein. Ich meine, denkst du sonst würdet ihr nachts enganeinandergekuschelt einschlafen?" Meine Wangen erhitzen sich sofort und auch ein kleines Grinsen kann ich nicht mehr verbergen. Sie haben ja recht aber... ach, keine Ahnung. wie sehr wünsche ich mir, ich könnte wissen, wie er über mich denkt. Ob er genauso fühlt, wie ich, oder er mich nur ls Freundin sieht. ,,Und jetzt auf," werde ich von Jennie aus meinen Gedanken gerissen ,,wir wollen doch nicht zu spät zu unserer ersten Stunde mit Musikprogrammen kommen" zustimmend folgen wir ihr, wie weitere Schüler unserer Klassen, zurück ins Gebäude. Heute würden wir zum ersten Mal mit Abschlussklassen Schülern an unseren Liedern arbeiten und auch Jennies und Jisoos Klasse haben heute das Glück. In der Klasse werden wir direkt unseren Partnern zugeteilt und auf die jeweilgen Räume verteilt. ,,Hey, ich bin Mingyu. Mit wem hab ich die Ehre?" stellt sich der braun haarige Junge nett vor,was ich dann auch tue, doch ein Gedanke lässt mich nicht los ,,Suna. Schön, dich kenne zu lernen. ehm tut mir leid, wenn ich jetzt zu direkt bin, aber ich kenne dich doch irgendwo her" Meine Unsicherheit amüsiert ihn wohl, denn auf einmal lacht er kurz auf ,,Ja, das kann gut sein. Ich habe dieses jahr mein Debüt mit meiner Gruppe Seventeen. vielleicht hast du es mal im Fernseher oder so gesehen." ,,Oh wow,dann sitze ich hier ja mit einem zukünftigen Idol" lächele ich ihn an, was er erwiedert ,,das kann ich ja nur zurückgeben" Nach unserem kleinen Gespräch machen wir uns direkt an die Arbeit, mein lied zu bearbeiten und nach 2 Stunden, die unserem kurs netter weise zur Verfügung gestellt wurde sind wir sogar fertig geworden. Es hat wirklich sehr viel spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten und von ihm zu lernen und Mingyu hat mir sogar versprochen, mich eines Tages auf ein Konzert von Seventeen einzuladen, wenn ich interesse hätte, wobei ich natürlich sofort zugestimmt habe. Schließlich hat sich der Rapper von mir verabschiedet, wobei er mir sagte, dass dies wohl sein letzter Tag an der Uni war und er nur noch einmal nächste Woche zu den Abschlussprüfungen herkommen würde, wie seine jüngeren Bandmitglieder, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Das Leben als Trainee sei wohl anstrengend aber das Beste, was ihm hätte passieren können. Nach der letzten Stunde Unterricht für den Tag sind wir vier in Jennies und Lisas Dorm und helfen Jisoo dabei, ihre Sachen in das ehemalige Schlafzimmer von Jennie zu räumen, die sich nun ein Zimmer mit Lisa teilt. Jisoos eltern hatten ihr doch tatsächlich erlaubt, mit ihren Freundinnen auf den Campus zu ziehen, was ihr nun die 1 Stündige Busfahrt zur Uni ersparte. ,,Kaum zu fassen, dass sie es dir tatsächlich erlaubt haben" murmele ich immer noch ungläubig während ich ihren letzten staper T-Shirts in den Schrank verstaue, da Jisoo eigentlich schon oft davon erzählt hatte, wie streng ihre eltern manchmal sein konnten. ,,oh glaub mir, das war auch gar nicht so einfach. Aber nachdem am Wochenende zurück nach Hause gekommen bin musste ich einfach dauernd daran denken, außerdem kann ich so Lisa einen Teil der Miete abnehmen, was auch ein gutes Argument für meine Eltern war" Erzählt sie uns stolz von ihrer gestrigen Diskussion mit ihren Eltern, wofür Lisa umso dankbarer ist. Auch, wenn ihre Tante ihr erstmal aushelfen würde, wollte sie nicht, dass sie alles für sie übernahm, was ich sehr aufrichtig von ihr halte. ,,Und du Suna?" wendet sich nun Jennie an mich ,,was ist mit mir?" frage ich sie also ,,Hast du mit deinem Bruder und den Anderen geredet?" drei augenpaare liegen auf mir und auch wenn ich denke, dass sie bereits wissen, dass ich den Mut noch nicht auftreiben konnte, schauen sie neugierig. ,,Ich bring es noch nicht übers Herz aber bald" fange ich an zu reden und meine Freundinnen hören mir aufmerksam zu ,,Ich bin heute Morgen sogar extra früh aufgestanden, um nicht mit ihnen frühstücken zu müssen und bin ihnen aus dem Weg gegangen. Aber ich kann das ja nicht lange durchziehen, bis es ihnen irgendwann auffällt." frustriert fahre ich mir übers Gesicht. Ich hasse es. ,,Hey,Kopf hoch" versucht Jisoo mich aufzumuntern ,, das wird sich schon alles klären" ,,Ich weiß, ich weiß" mit diesen Worten erhebe ich mich vom Sofa und verabschiede mich mit einer Umarmung  von den nun drei Mitbewohnerinnen ,, Ich sollte dann mal los. Es ist schon etwas spät geworden." ,,Wenn was ist, ruf an" bietet Jennie mir an, was ich mit einem leichten Lächeln annehme. Als ich zu Hause ankomme, höre ich bereits beim Öffnen der Tür das Gelächter der Jungs im Wohnzimmer. so lautlos wie möglich schließe ich die Tür hinter mir und streife meine Schuhe ab. Nun auf Zehenspitzen versuche ich an der offenen Wohnzimmertür vorbei hoch in mein Zimmer zu schleichen, wobei ich meinen Rucksack eng an mich ziehe, um auch ja keine Geräusche zu machen, jedoch werde ich kurz bevor ich an der sicheren Seite ankomme doch noch erwischt. ,,Suna, da bist du ja" höre ich Jins Stimme nach mir rufen. Nebel. Ertappt drehe mich um und stelle mich wieder normal auf meine Füße. Auch meinen Rucksack löse ich nun aus meinem festen Griff und die anderen haben mittlerweile auch bemerkt, dass ich wieder da bin. ,,Komm setz dich, Essen ist gerade fertig geworden." ,,ich habe eigentlich noch keinen Hunger. Ich glaube, ich mache mir später was warm, wenn das okay ist" antworte ich darauf ehrlich. Halb sieben ist für mich zu früh zum essen, aber da die Jungs wahrscheinlich den ganzen Tag Training hatten, essen sie oft früher als ich gewohnt bin. Verstehend nickt er und setzt sich dann zu den anderen an den Tisch. Ich spüre ganz deutlich den musternden Blick von Jungkook auf mir, was mich noch nervöser macht. ,,ehm, ich geh dann in mein Zimmer, muss noch Hausaufgaben ,machen." Ohne den Blick noch ein mal zu heben, hebe ich meinen Rucksack wieder vom Boden auf und verschwinde mal wieder mit der selben Ausrede in meinem Zimmer. Ich sollte mir wirklich mal etwas besseres ausdenken. ---------- Hallo Leute. Erst mal sorry, dass ich so lange weg war. Heute war Kim Mingyu Gast in diesem Kapitel und, da ich kein Seventeen Stan bin und auch keine Ahnung habe, ob das vom Alter überhaupt passt, entschuldige ich mich dafür, wenn es keinen Sinn macht aber ich fand es eine gute Idee, da man in späteren Kapiteln nochmal darauf zurückkommen könnte. Ich hoffe, das Kapitel hat euch gefallen. Ein schönes Wochenende, hab euch lieb!
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