„Das Geld wird immer knapper.“ Kim klappte seinen Geldbeutel wieder zu und seufzte schwer. Viktoria saß auf der Couch und trank eine Tasse Tee. Ihr Bauch war schon gut zu sehen und wie so oft streichelte sie ihn. „Ich weiß. Aber wir kriegen das schon irgendwie.“ Viktoria wollte positiv bleiben. „Zur Not wird uns bestimmt meine Mutter.“ „Nein, sie tut schon so viel für uns. Wir können sie nicht noch mehr belasten. Es muss einen anderen Weg geben.“ „Was sollen wir tun? Wir können die staatliche Förderung nicht beziehen. Noch nicht. Sobald das Kind da ist, sieht es anders aus. Aber wenn wir jetzt das Schwangerschaftsgeld einfordern, dann werden sie fragen, woher diese Schwangerschaft kommt und dann kommen wir in große Erklärungsnöte. Warum...?“ Viktoria stoppte sofort und biss sich auf die

