Kim lief unruhig im Flur auf und ab, während immer wieder das Stöhnen und Schreien von Viki zu ihm durchdrang. Seine Schwiegermutter und die Ärztin waren bei seiner Frau. Er selbst konnte nicht dort sein. Zu groß war die Angst, dass er im Weg stehen würde und auch ertrug er es nicht, wenn er seine Frau leiden sah. Die Zeit verging so unheimlich langsam, dass er das Gefühl hatte die Geburt würde niemals vorbei gehen, doch als er gedämpft die Aufforderung zum letzten Pressen hörte, erklang kurze Zeit später das Schreien des Babys. „Es ist ein Mädchen!“ Dieser Satz ließ alle Steine von Kims Herzen fallen, die sich in den letzten Monaten dort angesammelt hatten und eine tiefe Erleichterung durchflutete seinen Körper, trieb ihn Tränen in die Augen und ließ seine Hände vor Freude zittern. Sie

