Szene 25

1222 Worte

„6360! Essen ist da! Streck deinen Arm durchs Gitter!“ Die Wächterin schlug hart gegen die Stäbe seiner Zelle, wodurch der Gefangene vor Schreck fast von seiner Liege fiel. Er hatte gerade ein wenig gedöst und gehofft, dass so die Zeit schneller vorbeiging, wobei er nicht einmal wusste, worauf er überhaupt warten sollte. Sein Kamerad war nun schon seit guten zwei Monaten verschwunden und an seiner Situation hatte sich nichts verändert. Ruhig ging er zum Gitter und streckte seinem Arm durch den geöffneten Spalt. Keine Sekunde später spürte er den leichten Stich und zwei Herzschläge lang hielt er still, bevor er seinen Arm wieder zu sich hineinzog. Vor seinen Füßen stand wie immer dieser Teller voller Haferschleim und ein Glas mit Wasser. Mehr gab es nicht zur Mittagszeit. In der Früh und A

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