Sechsundzwanzigster Gesang

1065 Worte

Sechsundzwanzigster GesangIndes am Rande wir, eins hinterm andern, So wallten hin, sprach oft der gute Meister: »Sieh zu, laß dich von mir gewitzigt werden.« Die Sonne traf mich auf die rechte Schulter Und wandelt' an der ganzen Abendseite Die blaue Färbung strahlend schon ins Weiße, Und glühender macht' ich durch meinen Schatten Die Flamm' erscheinen, und nur auf dies Zeichen Sah ich viel Schatten im Einhergehn merken. Dies war die Ursach', die von mir zu reden Den Anlaß ihnen gab, und zueinander Begannen sie: »Kein Scheinleib deucht mir dieser!« Dann näherten, so viel als sie's vermochten, Sich ein'ge mir, stets auf der Hut, heraus nicht Zu treten, wo gebrannt sie nicht mehr würden. »Du, der nicht, weil du träger bist, wohl eher Aus Ehrfurcht hergehst hinter jenen andern,

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