Achtundzwanzigster Gesang

1045 Worte

Achtundzwanzigster GesangVoll Sehnsucht, ringsumher schon und im Innern Des dichten, frischen Gotteswalds zu spähen, Durch den der neue Tag dem Blick gedämpft ward, Verließ den Strand ich, ohne mehr zu zögern, Fortwandelnd Schritt vor Schritt durch das Gefilde, Hin auf die Flur, die duftet' allenthalben. Ein sanftes Wehn, das keinerlei Verändrung War unterworfen, traf mich an die Stirne Nicht stärkeren Stoßes als von leisem Winde, Davon das Laub erzitternd, leicht beweglich, Sich insgesamt nach jener Seite neigte, Wohin der heil'ge Berg zuerst wirft Schatten. Doch so nicht ward's entfernt aus seiner Richtung, Daß aufgehört all ihre Kunst zu üben Die Vöglein auf den Wipfeln droben hätten. Vielmehr im vollen Jubelchor empfingen Die ersten Stunden sie dort in den Blättern, Di

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN