Einundzwanzigster Gesang

984 Worte

Einundzwanzigster GesangVon eingebornem Durst, der nie gestillt wird Als mit dem Wasser, dessen Gnadengabe Begehrte das samaritan'sche Weiblein, Ward ich gequält, und vorwärts trieb mich Eile Dem Führer nach auf vielgehemmtem Pfade, Und Mitleid fühlt' ich ob gerechter Rache. Und sieh, gleichwie von Lukas wird berichtet, Daß Christus zwei'n erschien, die auf dem Wege, Als er schon war der Grabeshöhl' entstiegen, Erschien ein Schatten uns, der hinterdrein kam, Die Schar, die ihm zu Füßen lag, betrachtend, Und wir gewahrten ihn nicht, bis er also Begann: »Gott geb' euch Frieden, meine Brüder!« Stracks wandten wir uns um, und mit dem Zeichen, Das dem entspricht, antwortete Virgil ihm. Drauf hob er an: »Zum Kreis der Sel'gen sende Dich des wahrhaft'gen Hofes Spruch in Frieden,

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