Ein Zuhause ohne Wände

286 Worte
Die Jahre vergingen, und Danny und Jenny fanden einen Rhythmus, der für sie funktionierte. Sie waren füreinander da, ohne sich gegenseitig einzuengen. Danny besuchte sie, wann immer er konnte, und Jenny lachte über seine verrückten Ideen, wenn sie telefonierten. Immer wieder kamen die Fragen auf: Was sind wir eigentlich? Wo führt das hin? Doch irgendwann hörten sie auf, diese Fragen zu stellen. Sie hatten gelernt, dass ihre Verbindung nicht in Worte zu fassen war. Jenny brachte es eines Tages auf den Punkt, als sie sagte: „Weißt du, Danny, ein Zuhause ist für mich kein Ort mehr. Mein Zuhause bist du.“ Danny nickte. „Und du bist meins. Egal, wo ich bin, solange du in meinem Leben bist, habe ich alles, was ich brauche.“ Eine unendliche Geschichte Heute, zwölf Jahre nach ihrer ersten Begegnung, sind Danny und Jenny immer noch da, Seite an Seite. Ihre Geschichte hat sich nie in geraden Linien bewegt, sondern immer in Kurven, mit Stolpersteinen und Umwegen. Doch vielleicht ist genau das der Grund, warum sie so besonders ist. Sie lieben sich, auf ihre eigene Weise. Sie nennen einander „Schatz“, lachen über Insider-Witze und teilen alles miteinander, was wirklich zählt. Sie haben akzeptiert, dass sie keine gewöhnliche Beziehung führen, und das ist auch gut so. Denn Danny ist Jennys Ruhepol, und Jenny ist Dannys Ruhrpol. Zwei Seelen, die einander gefunden haben – nicht, um perfekt zu sein, sondern um einander vollkommen zu machen. Ihre Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Sie bleibt offen, voller Möglichkeiten und neuer Kapitel, die noch geschrieben werden. Doch eines ist sicher: Sie werden sich nicht verlieren. Denn sie sind mehr als Freunde, mehr als Liebende – sie sind ein Zuhause füreinander.
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