Die Dunkelheit erwacht

736 Worte

»Die Entscheidung, die ich getroffen hatte, fühlte sich wie ein Sprung ins Unbekannte an. Nathans Worte hatten mich gewarnt: Die Dunkelheit verlangt ihren Preis. Doch anstatt Angst zu spüren, durchströmte mich ein seltsames Gefühl von Neugier und Nervenkitzel. In der folgenden Nacht lag ich wach in meinem Bett, während der Wind durch die Äste der Bäume rauschte. Meine Gedanken waren ein Wirbelsturm, und doch war da dieses leise, unterschwellige Ziehen – ein Ruf, den ich nicht ignorieren konnte. Um Mitternacht hielt ich es nicht mehr aus. Ich zog mir eine Jacke über, schlüpfte in meine Schuhe und trat in die kalte Nacht hinaus. › Die Einladung Der Wald hinter unserem Haus war still, abgesehen vom Rascheln der Blätter und dem gelegentlichen Knarren eines Astes. Ich wusste nicht, wohin ic

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