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1513 Worte

RIAN Ich stelle das Laufband steiler und renne schneller. Habe heute Morgen schon hart trainiert. Adrenalin hat mir den Schlaf gestohlen, und ich sitze in einem Meer voller Reue. Ich hätte sie stoppen sollen. Ich hätte sie aus seinem verdammten Auto ziehen sollen. Ich hätte sie hierherbringen sollen und ihr geben sollen, was ihr gehört. Aber ich habe es nicht getan. Es ist vorbei. Und ich bewege mich verdammt noch mal weiter. Scheiß auf sie und ihren verführerischen kleinen Hintern. Die Haustür geht auf, und einen Moment später taucht Bjarne auf. Zwei Kaffee in den Händen, zwei zusammengerollte Zeitungen unter dem Arm. „Hey.“ Er mustert mich, während ich laufe. „Es ist Sonntagmorgen. Was zum Teufel machst du?“ „Training,“ keuche ich. Er verzieht das Gesicht angewidert und versch

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