Kasi Meine kleine Reise aus der Stadt hatte wenig dazu beigetragen, dass ich mich besser fühlte nach dem, was am Freitagabend passiert war. Schlaf hatte ich kaum bekommen. Einen Teil der Schuld konnte ich dem miserablen Motel am Straßenrand in die Schuhe schieben, in dem ich übernachtet hatte. Den größten Teil aber musste ich mir selbst geben: das Hin- und Herwälzen, das endlose Grübeln über die richtigen Worte. Ich war wirklich schlecht darin, mich zu entschuldigen. Und ich war noch schlechter darin, diese Sache mit Beziehungen richtig hinzubekommen. Ich wollte es für Malvina besser machen. Sie war die einzige Person, die ich je getroffen hatte, die mich wirklich dazu brachte, ein besserer Mensch sein zu wollen. Duschen? Hatte ich mir in diesem ekelhaften Bad gespart. Auf den Bettlaken

