Vina Ich würde es Annika nicht zugeben, aber das morgendliche Training hatte tatsächlich seine Wirkung gezeigt. Mein Kopf war klar, und ich fühlte mich nicht mehr so wütend. Es war eher ein stechender Schmerz als das tiefe, verletzende Gefühl, das entsteht, wenn man von einem Mann hintergangen wird, in den man sich gerade zu verlieben glaubte. Nur eine Tasse Kaffee, und ich fühlte mich, als hätte ich ein halbes Dutzend getrunken. Sicher, der Energieschub würde bald nachlassen, aber solange er da war, genoss ich ihn in vollen Zügen. „Guten Morgen“, sagte ich zu einem älteren Herrn, der gerade hereingekommen war. Er nickte nur, ein Mann, der nicht auf Smalltalk aus war, und steuerte direkt auf den Tresen zu. Ich schnappte mir ein paar leere Becher und warf sie in den Müll, während ich di

