Kasi Ich wachte langsam auf, tauchte nach einer ausgesprochen erholsamen Nacht wieder in die Realität auf. Meine Augen musste ich nicht öffnen, um zu wissen, wo ich war. Ich hatte die Nacht bei Malvina verbracht, ihr warmer Körper eng an meinen geschmiegt. So ruhig geschlafen hatte ich schon lange nicht mehr. Fast die ganze Nacht über hatte ich gespürt, dass sie neben mir lag. Dieses Gefühl von Geborgenheit und Frieden kannte ich seit meiner Kindheit nicht mehr, damals, als ich noch unter meiner Lieblingsdecke kuschelte. Ich öffnete die Augen und sah sie vor ihrem Spiegel sitzen, wie sie sich für die Arbeit schminkte. Ich beobachtete sie und spürte eine seltsame Ruhe in mir aufsteigen. Sie strich mit der Wimperntusche über ihre Wimpern – so zart und feminin, ein deutlicher Gegensatz zu i

