21 CHLOE Ich weiß, dass das eine schlechte Idee ist. Aber ich weiß auch, dass ich kein Feigling sein und mich wegschleichen kann, als hätte er mir gegenüber nicht gerade zugegeben, dass er plant, einen Mann in meinem Namen zu ermorden. Einen schrecklichen, furchtbaren Mann, aber trotzdem einen Mann … der zufällig mein biologischer Vater ist. Etwas Dunkles flackert in Nikolais Augen auf, als er auf mich herabblickt, und erst zu spät bemerke ich die gefährliche Anspannung seines Kiefers. »Zajchik …« Seine Stimme ist ein leises Knurren. »Du solltest gehen. Jetzt sofort. Solange du noch kannst.« Mein Atem stockt, als die Erkenntnis, was er meint, auf mich einprasselt, meinen Puls hochschnellen lässt und meine Muskeln lähmt. Er will mich immer noch, sehr, doch aus welchem Grund auch immer

