Tristans Worte verfolgten Aria noch immer, als sie durch das Lager ging. Leon folgte ihr, aber beide schwiegen. Manchmal fragte sie sich, ob sie nur in einem Traum lebte. In einem Traum würde alles abrupt enden, wenn sie die Augen öffnete und sich schlafend in einer kalten Zelle der Arena des Kaisers oder im Raum für die Sklavinnen von Mara wiederfand. Doch die Kälte auf ihren Wangen war real, ebenso wie der Schnee unter ihren Füßen. Aria wollte nicht zu viel darüber nachdenken. Sie vermisste es, eine Freundin zum Reden zu haben, und Leon war wahrscheinlich kein guter Ersatz. Es waren erst zwei Tage vergangen, seit sie ins Lager gekommen war, aber es störte sie schon jetzt ein wenig, dass es hier nur Männer gab. Aria dachte oft an die anderen Mädchen aus dem Schloss und fragte sich, wie e

