KAPITEL 20 Einige Tage später erstarrte Jaguin, den Blick fest auf seine Beute gerichtet. Er hatte nicht vorgehabt, diese besondere Delikatesse zu jagen, aber der verlockende Duft war zu viel für seinen Drachen gewesen. Jaguin wurde klar, dass er seinen Drachen jetzt, da er ihn herausgelassen hatte, nicht mehr zähmen können würde. Alles, was er tun konnte, war zu hoffen, dass sein Drache ruhig und vernünftig bleiben würde. Diese Hoffnung verpuffte jedoch, als er spürte, wie sich sein Körper langsam ausdehnte und auf dem dicken Ast des Baumes balancierte. Wenn die verdammte Kreatur ihn nicht in den Wahnsinn getrieben hätte, wäre er nie in diese missliche Lage geraten. Vorsicht, mein Freund, die Äste sind feucht vom Tau, mahnte Jaguin und hoffte, dass sein Drache sich verwandelte, um eine

