Kapitel 12-2

2099 Worte

In dieser schmerzlichen Gemütsstimmung flössen seine Tage dahin. Am Morgen beim Aufstehen stand Denises Bild ihm vor Augen, in der Nacht hatte er von ihr geträumt, sie folgte ihm an seinen Schreibtisch, wo er von neun bis zehn Wechsel und Aufträge unterschrieb, eine Arbeit, die er mechanisch erledigte, wobei er sie immer an seiner Seite fühlte und ihr ruhiges Nein zu hören glaubte. Um zehn Uhr folgte die übliche Beratung mit seinen Teilhabern; man besprach Fragen der inneren Organisation, man überprüfte die Einkäufe, erörterte Werbemaßnahmen. Sie war stets zugegen, er hörte ihre weiche Stimme mitten unter den Zahlen, in den verwickeltsten finanziellen Überlegungen sah er ihr sanftes Lächeln vor sich. Nach der Beratung begleitete sie ihn weiter. Sie machte mit ihm den täglichen Rundgang dur

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