Entsetzt über dieses Geständnis sank Frau Robineau zu Boden. Großer Gott, er hatte sich das Leben nehmen wollen! Sie ergriff die Hand Denises, die sich voll tiefsten Mitleids zu ihr hinabgebeugt hatte. Der Verwundete, durch die Aufregung erschöpft, hatte abermals das Bewußtsein verloren. Da erleichterte Frau Robineau ihr Herz. »Ach, wenn ich Ihnen erzählen würde … Meinetwegen wollte er sterben. Fortwährend hat er gesagt: ich habe dich bestohlen, das Geld gehörte dir. In der Nacht hat er von diesen sechzigtausend Franken geträumt. Wenn er aufwachte, war er in Schweiß gebadet und machte sich die schwersten Vorwürfe; wenn man kein tüchtiger Kaufmann sei, dürfe man nicht das Geld anderer aufs Spiel setzen. Sie wissen ja, daß er immer nervös und leicht erregbar war. Schließlich sah er mich in

