EMMA Der Raum war still, nachdem meine Tochter gegangen war. Ich konnte ihren Schmerz spüren, ihn tief in meinem Inneren fühlen. Jeder im Büro hatte das Gefühl, als ob das Herz meiner Tochter ein wenig gebrochen war, aber zugleich empfand sie Erleichterung, als der ganze Missbrauch, den sie ertragen musste, ans Licht kam. Es war roh und schmerzhaft, aber es musste alles heraus. Meine Augen verweilten an der Tür, wanderten dann aber zu dem Mann, den ich einst für einen Freund gehalten hatte. Er war blass und wir alle konnten die vielen Emotionen spüren, die von ihm ausgingen. Alpha Robert schien zerrissen nach Mias Ausbruch. „Das ist alles unter meiner Nase passiert, Alpha Robert“, platzte Gwen heraus und zwang mich, meine Freundin anzusehen. Sie war wütend, genauso wie wir alle im Büro.

