KAPITEL 21

1479 Worte

***CONRY*** Die Nacht zog sich lang und endlos dahin. Ich hatte gefühlt stundenlang beobachtet, wie das Mondlicht durch mein Fenster floss, doch als ich schließlich auf die Wanduhr blickte, war es gerade einmal siebzehn Minuten vor zehn. Ich wollte so verzweifelt, dass die Nacht endlich endete — irgendetwas finden, irgendetwas, das meinen Geist beschäftigen und die Sorge in meinem Herzen wenigstens für eine Minute ertränken konnte. Ich erhob mich von meinem Stuhl und begann im Zimmer auf und ab zu gehen, hoffend, dass die Bewegung den Schlaf herbeilocken würde. Aber es half nicht — es machte alles nur schlimmer. Der Gedanke, dass Blake tatsächlich Krieg gegen mein friedliches Rudel führen könnte, erfüllte mich mit einer tiefen, nagenden Unruhe, die sich nicht vertreiben ließ. Mein Herz h

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN