***CONRY*** Der Tag legte sich, und Vera war noch immer nirgends zu sehen. Ich stand am Fenster und beobachtete jeden, der vorbeiging; ich hatte noch nie eine solche Anziehung zu jemandem gespürt — eine seltsame Wärme, die meine Brust jenseits jeder Vernunft pochen ließ. Dann sah ich ihre Gestalt aus der Ferne auftauchen. Ich ließ ein schwaches Lächeln und einen Seufzer los. Sie strahlte wie immer, und die untergehende Sonne fing ihr Gesicht ein und machte sie noch schöner. Ich wollte nicht, dass sie mich sah, doch bevor ich gehen konnte, blickte sie auf und traf meinen Blick. Zögernd winkte ich. Ihr Gesicht war erfüllt von Glück — ein Ausdruck, der aus Erfüllung entsteht. „Wie ist es gelaufen?“ Meine Stimme ruhig und gleichmäßig. „Perfekt.“ Scharf und hell. Ich sah zu, wie sie die Stu

