***VERA*** Ich verbrachte die Nacht damit, mich von einer Seite meines Bettes auf die andere zu wälzen und an Tricia zu denken — an ihr Gesicht, ihre Blutergüsse und die Traurigkeit, die sich in ihren Augen festgesetzt hatte. Ich konnte nicht verstehen, was mit ihr passiert war oder warum sie so misshandelt aussah. Gedanken überfluteten meinen Kopf und machten es unmöglich zu schlafen. Conry bemerkte, wie unruhig ich war, und zog mich sanft in seine Arme. Er sagte nichts, er hielt mich einfach fest, als würde ich ihm alles bedeuten. Die Wärme seiner Brust an meinem Rücken reichte aus, um die Stimmen in meinem Kopf für eine Weile zum Schweigen zu bringen. Sein Herzschlag war ruhig, gleichmäßig, und bald ergab ich mich seiner Umarmung. Eingehüllt in diese Stille driftete ich schließlich in

