***VERA*** Das Schicksal hat seine eigene Art, mit mir umzugehen. Mein Herz sank tief, als ich sah, wie Conry einfach hineinging, ohne ein Wort zu mir zu sagen. In seinen Augen lag ein schwaches Licht der Hoffnung, und sein Gesicht — blass von all den Sorgen und den schlaflosen Nächten. Ich stand einen Moment lang da, wie erstarrt, und sah ihm nach, wie er hinter der Tür verschwand. Die Stille, die von ihm ausging, drückte gegen meine Brust wie ein schwerer Stein. Ich wollte etwas sagen, seinen Namen rufen, ihn fragen, was los war oder wie ich ihm helfen konnte, doch die Worte weigerten sich, meine Lippen zu verlassen. Stattdessen senkte ich langsam die Hand, schloss den Türknauf — und ließ mich auf den Stuhl am Fenster sinken, denselben Stuhl, auf dem ich Conry immer sitzen sehe, wenn s

