KAPITEL DREIZEHN Riley schaffte es, der Versuchung zu widerstehen, ihre Waffe zu ziehen. Sie sagte zu Rae: „Öffnen Sie bitte die Tür.” Rae zögerte, nickte dann nervös, drehte den Türknopf und schob die Tür auf. Dahinter lag ein kleines Schlafzimmer, dass, wie für einen jungen seines Alters typisch, ein ziemliches Durcheinander war. Auf dem Bett lag ein muskulöser Junge mit einem Bürstenschnitt—Riley erinnerte sich daran, dass Chief Sinard erwähnt hatte, dass Dustin American Football spielte. Seine Augen waren geschlossen, und er schien nicht bemerkt zu haben, dass jemand hereingekommen war. Riley verstand schnell, wieso. Selbst von der Türschwelle aus konnte sie die Musik hören, die aus seinen Kopfhörern dröhnte. Seine Mutter rief erneut seinen Namen. Seine Augen öffneten sich ruckar

