Als ich aufwache, bin ich allein im Zimmer. Helles Sonnenlicht scheint durch die großen Fenster, und verschiedene Pflanzen blühen fröhlich auf der Fensterbank. Es ist alles sehr gemütlich. Wenn es den Krankenhausgeruch und die verschiedenen Geräte und Monitore nicht gäbe, würde ich denken, ich befände mich in einem Schlafzimmer. Was auch immer das für eine Privatklinik ist, sie ist sehr luxuriös – eine Tatsache, die mir vorher gar nicht aufgefallen war. Die Tür öffnet sich, und Angela kommt herein. Sie schenkt mir ein strahlendes Lächeln und fragt mit einer fröhlichen Stimme: »Wie fühlen Sie sich, Nora?« »Okay«, antworte ich ein wenig misstrauisch. »Wo ist Julian?« Irgendetwas an dieser Frau stört mich, aber ich kann nicht genau sagen, was. Ich weiß, dass sie wahrscheinlich meine beste M

