Kapitel 21

2096 Worte

21 Nora Pop! Pop! Das explodierende Geräusch eines fehlzündenden Autos reißt mich aus dem Schlaf. Mein Herz hämmert, ich schnippe wie ein Klappmesser in eine Sitzposition und drücke danach mit einem Schmerzenslaut meine Hand gegen die Stiche in meiner Seite. Pop! Pop! Pop! Das Geräusch wiederholt sich, und ich erstarre. Kein Auto hat solche Fehlzündungen. Ich höre Schüsse. Schüsse und gelegentliche Schreie. Es ist dunkel, und das einzige Licht kommt von den Monitoren, an denen ich hänge. Ich liege auf meinem Bett mitten im Raum – und bin das Erste, was jemand sehen würde, der die Tür öffnet. Mir fällt auf, dass ich genauso gut mit einer auf die Stirn gemalten Zielscheibe hier sitzen könnte. Ich versuche, meine unregelmäßige Atmung zu kontrollieren, und ziehe die Nadel aus meinem Arm,

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