Kapitel 25-2

948 Worte

Zwei Wochen nach meiner Rückkehr nach Hause ziehe ich bei meinen Eltern aus. Sie wollen mir das ausreden, aber ich überzeuge sie davon, dass ich das brauche – dass ich allein und unabhängig sein muss. Die Wahrheit ist, dass ich nicht sieben Tage die Woche vierundzwanzig Stunden lang bei meinen Eltern sein kann, auch wenn ich sie sehr liebe. Ich bin nicht länger das sorgenfreie Mädchen, an das sie sich erinnern, und ich finde es zu anstrengend, so zu tun, als sei ich es immer noch. In dem kleinen Ein-Zimmer-Apartment, welches ich ganz in der Nähe miete, kann ich viel besser ich selbst sein. Meine Eltern wollen mir den Rest von Julians Geschenk geben – etwas über eine halbe Million – aber ich lehne das ab. So, wie ich das sehe, war das Geld dafür bestimmt, den Kredit meiner Eltern abzuzahl

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