Kapitel 10-2

1789 Worte

»Hallo, Nora.« Seine Stimme ist täuschend sanft, sein perfektes Gesicht ausdruckslos. Trotzdem kann ich die Wut spüren, die darunter lodert. Einen Augenblick lang schaue ich ihn einfach nur an, bin vor Schreck gelähmt. Ich kann außer meinem Herzschlag, der in meinen Ohren widerhallt, nichts hören. Und dann beginne ich zurückzuweichen, ohne meine Augen von seinem Gesicht abzuwenden. Meine Hände halte ich verteidigend vor meinem Körper, in einer habe ich den Stein, in der anderen das Messer. In diesem Moment ergreifen mich von hinten Stahlhände und halten mich schmerzhaft an meinen Handgelenken fest. Ich schreie, wehre mich, aber Beth ist zu stark. Das Messer rutscht in meiner Hand nach hinten und verletzt mich fast an der Schulter. Wie ein Blitz ist Julian bei mir, und das Messer, sowie

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