Kapitel 21

2415 Worte

21 Peter Sie bleibt wie versteinert sitzen. Ein Reh, gefangen im Fadenkreuz der Waffe des Jägers. Ich weiß, dass ich ihr Angst mache, aber ich kann gerade nichts dagegen tun – nicht mit dem Schmerz und der Wut, die von tief innen heraus aufsteigen. Selbst nach fünfeinhalb Jahren hat der Gedanke an Pashas und Tamilas Tod die Macht, mich zu zerstören. »Komm her«, wiederhole ich und gehe um den Tisch herum. Ich ergreife Saras Arm, ziehe sie nach oben und ignoriere, wie steif sie ist. »Du willst es wissen? Du willst sehen, was dein Ehemann und seine Kohorte getan haben?« Ihr schlanker Arm in meinem Griff ist angespannt, als ich mit meiner freien Hand in meine Tasche greife und mein altes Smartphone heraushole. Ich habe es immer bei mir, auch wenn es nicht mit einem Netzwerk verbunden werd

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