Kapitel 10

1926 Worte

10 Sara In den nächsten Tagen verstärkt sich meine Paranoia. Ich fühle mich ständig so, als würde ich beobachtet werden. Selbst wenn ich allein zu Hause bin, alle Vorhänge zugezogen und alle Türen geschlossen habe, fühle ich unsichtbare Blicke auf mir. Ich habe es mir angewöhnt, mit meinem Pfefferspray unter dem Kissen zu schlafen, und nehme es sogar mit ins Badezimmer, aber das reicht nicht. Ich fühle mich nirgendwo in Sicherheit. Donnerstag breche ich schließlich zusammen und rufe Agent Ryson an. »Dr. Cobakis.« Er hört sich vorsichtig und gleichzeitig überrascht an. »Wie kann ich Ihnen helfen?« »Ich würde gern mit Ihnen reden«, antworte ich. »Persönlich, wenn das möglich ist.« »Ach? Worüber?« »Das würde ich lieber nicht am Telefon besprechen.« »Ich verstehe.« Einen kurzen Augenb

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