14 Sara Als ich um zwölf bei dem Starbucks ankomme, ist aus dem stechenden Schmerz in meinem Schädel ein dumpfes Pochen geworden, und mein Magen droht mir auch nicht mehr pausenlos damit, zu rebellieren. Trotzdem sind meine Handflächen vor Angst feucht, und meine Hände zittern so sehr, dass ich fast den Schlüssel fallen lasse, als ich aus dem Auto steige. Als ich den Parkplatz überquere, fühle ich mich, als ginge ich zu meiner eigenen Hinrichtung. Die Angst wird mit jedem meiner schnellen Herzschläge durch mich gepumpt. Er könnte mich genau jetzt umbringen, mich einfach mit einem Präzisionsgewehr erschießen. Vielleicht hat er mich deshalb hierhergelockt: um mich an einem öffentlichen Ort zu ermorden und meinen Körper liegenzulassen, um alle zu terrorisieren. Aber ich werde von keiner K

