Kapitel 78 Als sich die Tür hinter uns schließt, zieht mein Vater mich in eine feste Umarmung, seine Arme halten mich mit fast ehrfürchtiger Zärtlichkeit. „Mein kleines Mädchen, ich kann kaum glauben, wie erwachsen du jetzt bist. Du bist genauso schön wie deine Mutter“, sagt er, und ich sehe, wie Tränen in seinen Augen aufblitzen. „Danke, Papa, es fühlt sich alles so unwirklich an“, antworte ich, bemüht, meine eigenen Gefühle im Zaum zu halten. „Bist du bereit? Die Jungs da vorne sehen ja aus, als hätten sie Angst, du könntest ihnen gleich davonlaufen“, meint er mit einem schiefen Lächeln, das etwas Nervosität verrät. „Lass uns sie lieber aus ihrem Elend erlösen“, erwidere ich mit einem Grinsen, lege meine Hand auf seinen Arm, und wir schreiten gemeinsam den Gang hinunter. Kurz vor d

