KAPITEL VIERUNDZWANZIG

2031 Worte

KAPITEL VIERUNDZWANZIG Stephania fuhr alle ihr zur Verfügung stehenden Geschütze auf und zwar so schnell wie möglich. So schnell wie möglich, weil das, was sie tat, sie sehr leicht ans Messer hätte liefern können. Als sie gehört hatte, was Thanos zugestoßen war, hatte sie sofort ihre Zofen losgeschickt, alle verfügbaren Einzelheiten zu erfahren. Sie hatte möglichst unauffällige Kleider angelegt und war auf dem Weg ihn zu befreien, so als sei sie einer jener Ritter, die sich in den Erzählungen in voller Rüstung auf den Weg zu ihren holden Fräulein machten. Nur dass es keine Erzählung war und ihr Gatte, der Mann, den sie liebte, in Gefahr schwebte. Stephania hatte sich immer gesagt, dass die Liebe eine Fallgrube sei; dass die einzige Liebe, die es wert war, diejenige für sich selbst sei.

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN