KAPITEL ACHTUNDZWANZIG Caitlin öffnete langsam die Augen, unter quälenden Schmerzen. Als das Licht ihre Augen traf, fühlte es sich wie Messer an, die in ihre Stirn stachen. Sie musste die Augen zusammenkneifen—obwohl es hier drin düster war, nur von Fackeln beleuchtet. Ihr ganzer Körper schmerzte, und als sie versuchte, sich zu bewegen, stellte sie fest, dass sie angekettet war. Sie sah, dass ihre Hände und Füße an eine Wand gekettet waren. Sie stand aufrecht, mit ausgestreckten Armen und Beinen, mit dem Rücken an einer kalten Steinmauer, und das Metall der Ketten grub sich in ihre Handgelenke und Knöchel. Sie versuchte, sich aus ihren Fesseln loszureißen und stellte fest, dass sie aus Silber waren. Sie spürte eine riesige Schramme, die sich auf ihrer Wange gebildet hatte, und erkannte,

